Die Fußballmannschaft unserer Schule hat gleich bei ihrer ersten Teilnahme das Walter-Kern-Gedächtnisturnier, die inoffizielle Fußball Stadtmeisterschaft der Frankfurter Oberstufen gewonnen.

Unbesiegt und ohne ein einziges Gegentor erreichte das TSO-Team nach Spielen gegen das Friedrich-Dessauer-Gymnasium (1:0), die Elisabethenschule (1:0), die Anna-Schmidt-Schule (0:0) und die Franz-Böhm-Schule (2:0) das Endspiel. Dort wartete erneut die Mannschaft vom gastgebenden Friedrich-Dessauer-Gymnasium. Nach torloser regulärer Spielzeit musste das Siebenmeterschießen entscheiden, bei dem die SpielerInnen der TSO die besseren Nerven hatten und mit 6:5 gewannen.

Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.