Es gibt an der TSO verschiedene Angebote der Sprachförderung. Die Kurse gehen auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ein.

 

Lernatelier: Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)

Dieses Lernatelier ist ein zweistündiges Förderangebot speziell für Schülerinnen und Schüler der E-Phase mit LRS. Hier erhalten die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit auf Grundlage von individuellen Förderplänen ein spezifisches LRS-Training zu absolvieren. Die Arbeit in Kleingruppen im Lernatelier ermöglicht es auf die individuellen Lernvoraussetzungen, Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Stärken der Lernenden zielgerichtet einzugehen.

Lernatelier Sprachförderung

Im Lernatelier Sprachförderung eignet sich der / die Lernende  beispielsweise auf Basis eines Grammatik-Lehrwerkes und mit Hilfe spezifischer Lern- und Übungsmaterialien bestimmte Grammatikregeln an. Besonders empfehlenswert ist, dass die Lernenden möglichst frühzeitig an ihren eigenen (schulischen) mitgebrachten Lernprodukten arbeiten, wie z.B. älteren Klausuren, um ihre sprachlichen Basiskompetenzen individuell auszubauen.

Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.