Mit 30 Schülerinnen und Schülern der drei Oberstufengymnasien Ernst-Reuter-Schule 1, Max-Beckmann-Schule und Toni-Sender-Oberstufe ging es im Januar zur Skiexkursion.

Unter fachkundiger Anleitung der Sportlehrkräfte und bei relativ guten Schneebedingungen konnten die Schülerinnen und Schüler das Skifahren erlernen oder ihre Skitechnik Schritt für Schritt weiterentwickeln und neue Herausforderungen meistern.

Neben dem praktischen Skifahren kam auch die Theorie der Skitechnik nicht zu kurz. Auch der Blick über die Piste hinaus war Teil der Woche, die Auswirkungen des Wintersports auf Natur und Umwelt zu thematisieren und daraus geeignete individuelle Verhaltensweisen entwickeln.

Insgesamt eine Woche voller Sport und neuer Erfahrungen!

Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.