Jugend debattiert Titelbild

In diesem Jahr beteiligten sich Schülerinnen und Schüler aus sieben Klassen der E-Phase der Toni-Sender-Oberstufe an den Qualifikationsrunden des Wettbewerbs „Jugend debattiert“, die am 11. Januar2026 stattfanden. Debattiert wurden in den Qualifikationsrunden die beiden Fragen:

  1. Sollen schriftliche Prüfungen für den Schulabschluss am Computer geschrieben werden?
  2. Soll ein elternunabhängiges Bafög für alle Studierenden eingeführt werden?

Das Schulfinale am 16. Januar 2026 war geprägt von hervorragend vorbereiteten und sachkundigen Debatten. Die finale Streitfrage: lautete: „Soll eine allgemeine Dienstpflicht für 18-Jährige eingeführt werden?“

Die Jury setzte sich zusammen aus: Céline Beaury (Vorsitz), Nada Ahmam, Carsten Seiler, Luise Scholz und Sadaff Samiri (Zeitnehmerin).

Die Entscheidung fiel der Jury äußerst schwer und war sehr knapp. Folgende Platzierungen ergaben sich:

  1. Platz: Mila Essers (11e)
  2. Platz: Jona Weirich (11f)
  1. Platz: Emil Valk (11b)
  2. Platz: Momo Graetzer Faragallah (11f)
Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren beachtlichen Erfolgen!

Musikalisch eingerahmt wurde das Finale von unserer Schulband unter der Leitung von Herrn Reichardt. Den Bandmitgliedern Chantal Ermias (Gesang), Anastasia Schiebelbein (Gesang), Minyar Gamgami (Klavier), Leonarda Miletic (Gitarre), Hubert Gutman (Gitarre), Mücahid Eren Aydin (Gitarre) sowie Oliver Reichardt (Bass) danken wir herzlich für die gelungene und stimmungsvolle musikalische Darbietung.

Die Erst- und Zweitplatzierten werden unsere Schule beim Regionalwettbewerb am 04. Februar in der Musterschule vertreten. Die Dritt- und Viertplatzierten stehen als Ersatzteilnehmende bereit.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, sei es als Debattierende, Jury-Mitglieder oder Zeitwächter-/innen, sowie bei den beteiligten Lehrkräften für ihr Engagement und ihre Unterstützung.

Oliver Lein
Schulkoordinator Jugend debattiert

Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.