Wir gratulieren Melody Kidane (12c), Sila Konca (12e) und Hiba M´Hamdi El Kharbachi (12 f) ganz herzlich zur Aufnahme in das Förderprogramm Studienkompass!
In einer feierlichen Veranstaltung im Goethe-Gymnasium wurden am 08.09.2023 die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Regionalgruppe Frankfurt begrüßt.
Der Studienkompass fördert begabte Jugendliche aus nichtakademischen Familien drei Jahre lang und unterstützt sie bei der Studien- und Berufsorientierung durch Workshops, Veranstaltungen und Exkursionen. Damit werden Schülerinnen und Schüler ermutigt, ein Studium aufzunehmen und spätere Studienabbrüche vermieden.
In der E-Phase haben die Tutorinnen und Tutoren das Programm vorgestellt und die betreffenden Schülerinnen und Schüler zur Bewerbung ermutigt und unterstützt. Ihnen auch herzlichen Dank für ihr Engagement!
Unsere neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten haben ihren ersten Workshop schon erfolgreich absolviert und freuen sich auf die nächsten drei Jahre. Wir wünschen ihnen viel Spaß und Erfolg auf ihrem Weg mit dem Studienkompass.
Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.