Der Kunst-Leistungskurs und -Grundkurs der Q1-Phase von Frau Ströter haben am Ende des ersten Halbjahrs des Schuljahres 2025/26 zum Thema „Nutzung einer künstlerischen Strategie“ anhand der künstlerischen Strategie der Brechung naturalistischer Darstellung von Figur und Raum gearbeitet. Dabei sollten u. a. auch Bearbeitungsspuren als Veranschaulichung des Gestaltungsakts genutzt werden.

Q1 LK STÖ Blumen

Praktische Aufgabe: Come together into the new year 2026

Entwickeln Sie Gestaltungsideen für das neue Jahr 2026. Welche Farb-Beziehungen, Farb-Spannungen, Farb-Kontraste erwarten, erhoffen, befürchten Sie?
Lassen Sie sich inspirieren von den abstrakten Arbeiten von Georgia O‘Keeffe, indem Sie als künstlerische Strategie die autonome Wirkung von Formen und Farben allein oder in einer Gruppe herausarbeiten.

Eine Auswahl der Produkte aus den Kunstkursen:

Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.