Der DSP-Grundkurs der Q2 von Herrn Erbe führt sein Theaterstück „Schwanensee“ in zwei Frankfurter Theatern auf, in den Landungsbrücken Frankfurt am 10.07.2023 im Zuge des Schultheater-Festivals: JUGEND FORSCH! Landungsbrücken macht Schule. Ein Festival, bei dem die einzelnen Gruppen, mit denen die Landungsbrücken Frankfurt im Schuljahr 22/23 Projekte erarbeitet haben, im Laufe einer Woche ihre szenischen Arbeiten präsentieren. Einander, anderen Schüler:innen, künftigen Kooperationspartner:innen und vor allem auch einem interessierten Publikum. Dort spielen auch die DSP-Kurse der Q2 von Frau Förtsch mit Ihrem Stück „Dornröschen“ und Herrn Gengnagel mit dem Stück „Schöne neue Welt“. Nähere Informationen zum Festival finden Sie hier: [LINK]

Im Zuge der Frankfurter Schultheatertage spielen die Ensembles von Frau Förtsch und Herrn Erbe im Gallustheater am 04.06.2023 und am 06.07.2023. Herr Gengnagel tritt dort mit seinem ehemaligen DSP-Kurs der Q4 auf mit dem Stück „Brechts Büro“.

 Information zum Theaterprojekt:

Schwansee – nach Wladimir P. Begitschew, vom Theater der Grausamkeit inspiriertes Ballett (DS Q2), mit futuristischen Kostümen des Kunst-LKs der Q2. Prinz Siegfried soll verkuppelt werden. Seine Mutter, eine junge Witwe, amüsiert sich derweil mit seinem besten Freund Benno. Aufgebracht verlässt Siegfried die Party zu seinem 18. Geburtstag und verliebt sich im Swansclub in Odette. Er schwört ihr ewige Treue, denn nur durch seine bedingungslose Liebe kann er sie aus dem Bann des Zauberers Rothbart lösen. Doch auf dem Fest beim nächsten Vollmond, auf dem sich der Prinz endgültig für eine Braut entscheiden soll, verführt ihn Rothbarts Tochter Odile. Noch in der gleichen Nacht klärt ihn Odette über die Täuschung auf. Als Liebesbeweis verlangt sie, dass er Odile tötet …
Spielleitung: Philipp A. Erbe
Kunst-LK: Carola Ströter

Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.