An mehreren Tagen fanden im Juni 2026 unterhaltsame Theateraufführungen statt. Sowohl die Kurse der E2 als auch der Q2 präsentierten mit viel Begeisterung ihre Theaterstücke und boten dem Publikum ein breites Spektrum, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Ein Puppentheater führt die Tragödie „Die Bakchen“ von Euripides auf (Uraufführung 405 v.Chr. in Athen). Der Auftritt einer Zensorin bewirkt, dass die Tragödie erst nach Änderung des Schlusses genehmigt wird. In der Werkstattproduktion wird durch das Verfahren „Theater im Theater“ das Konstruktionsprinzip der obskuren Puppenaufführung offengelegt.

Von Lysistrata gab es gleich zwei unterschiedliche Versionen, die mehr Lust auf klassisches Theater machten. 

Herzlichen Dank an alle, die für unvergessliche Momente gesorgt haben!

 

Nachfolgend ein paar Fotos als Erinnerung an die schönen Theaterabende:

Schülerinnen und Schüler im Museum vor einem Bild

Am 25.09.2026 besuchte die Q‑Phase Q1 des Kunstkurses unter der Leitung von Dr. Angelika Wyka‑Podkówka das renommierte Städelmuseum Frankfurt am Main. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, bedeutende Werke der Kunstgeschichte direkt vor Ort zu analysieren und ihre theoretischen Kenntnisse durch unmittelbare Anschauung zu vertiefen.

Im Zentrum standen drei Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Tischbein, Picasso und Beckmann. Besonders eindrucksvoll war die Auseinandersetzung mit Tischbeins ikonischem Werk „Goethe in der Campagna‘‘. Die Schülerinnen und Schüler analysierten die Komposition, die idealisierte Landschaft und die symbolische Bedeutung der antiken Ruinen. Das Werk bot einen hervorragenden Anlass, über die Verbindung von Klassizismus, Bildungsreise und Selbstinszenierung nachzudenken.

Die Werke Picassos eröffneten einen spannenden Kontrast: Seine radikale Formauflösung und der Bruch mit traditionellen Perspektiven forderten die Schülerinnen und Schüler heraus, Sehgewohnheiten neu zu denken. Max Beckmanns kraftvolle, oft existenziell geprägte Bilder zeigten schließlich, wie stark Kunst gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erfahrungen spiegeln kann.

Die Exkursion war nicht nur fachlich bereichernd, sondern auch ein lebendiges gemeinsames Erlebnis. Sie machte deutlich, wie wertvoll der direkte Kontakt mit Kunstwerken für das Verständnis ihrer Wirkung und Bedeutung ist.